Wir müssen die Polizei grundlegend neu aufstellen

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Die letzten Monate haben Vielen weltweit gezeigt, dass die Polizei und andere „Sicherheitsdienste“ nicht die sind, wie wir sie uns vorstellen. Ob als Mörder in Uniform wie in den USA oft an der Tagesordnung. Ob als Aufbauhelfer des NSU in Deutschland. Ob als unfähige Truppen beim Verhindern des islamistischen Terroranschlages in Wien. Oder, wie in den letzten Monaten oft zu sehen, als kameradschaftliche Begleiter von Nazi- und Corona-Schwurbler-Demos.

Und es ist auch diese Polizei, die regelmäßig auf Kundgebungen der anderen politischen Seite maximal eskalativ und gewalttätig vorgeht. Oder wie am Samstag in Wien, gegen Jugendliche, die bei sommerlichen Temperaturen und niedriger Corona-Siebentagesinzidenz im Freien nach einem Jahr Lockdown etwas feiern.

Und wir können es auch nicht mehr hören, dass ja nicht alle Polizist:innen so sind. Ja, sind sie nicht, aber das müssen sie auch öffentlich zeigen. Ihre Kolleg:innen in die Schranken weisen und Vorgesetzte und gegebenenfalls auch Journalist:innen über Missstände informieren.

Grundsätzlich werden wir die Polizei aber ganz neu aufstellen müssen und das würden wir als gesellschaftliches Projekt mit Bürger:innen gemeinsam erarbeiten. So geht Demokratie und Sicherheit im 21. Jahrhundert. So geht Wandel.

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