Mehrheit will Steuern auf Vermögen

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Es gibt kein Paradoxon. Der Fehler liegt in der Einschätzung der Mehrheitsmeinung. Tatsächlich gibt es in Österreich solide Mehrheiten für eine Steuer auf hohe Vermögen. Alle öffentlich verfügbaren Umfragen zeigen, dass eine absolute Mehrheit – in den meisten Umfragen sogar fast eine Supermehrheit von zwei Dritteln – Vermögenssteuern befürwortet. Doch solange Parteien der Eliten an der Macht sind, wird sich …

Leistung soll sich nicht lohnen

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Das kommt heraus, wann man nicht auf die Marketingsprüche der Großparteien, Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und ihre Propagandaagenturen wie die Agenda Austria hört, sondern sich die Fakten ansieht. Damit Leistung sich lohnt und Nicht-Leistung (Aktien- und Währungsspekulation, Erben, etc.) sich nicht oder weniger lohnt, müssten die Renditen auf Arbeit, also die Lohnsteigerungen pro Jahr, höher sein als die Renditen auf Spekulation. Ansonsten …

Die drei reichsten Amerikaner

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So unglaublich viel Geld ist in den Händen von so wenigen. Geld, das sei nie verdient haben, denn niemand kann so viel erarbeiten. Trotzdem schiebt unser System es ihnen zu. Das ist nicht nur wirtschaftlich dumm, sondern auch zutiefst unmoralisch. Deshalb: Wandel oder es kracht! So unglaublich viel Geld ist in den Händen von so wenigen. Geld, das sei nie …

220 Millionen Gründe

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…dass hier etwas falsch läuft 220 Millionen Euro. Diese Zahl ging gerade durch alle Medien. Soviel ist es dem Fußballklub Paris St. Germain wert, dass der Fußballspieler Neymar ab der nächsten Saison bei ihnen spielt. Die richtige Zahl liegt aber näher bei 500 Millionen Euro, da die 220 nur die Ablösesumme ist, die der FC Barcelona für ihren Spieler erhält. …

Dani bei der Republica in Berlin

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Gestern auf der republica in Berlin hat Dani Platsch vom Wandel über Konzernbesteuerung in Europa gesprochen. Dass Apple, Starbucks, Google und Konsorten kaum Steuern auf ihre Milliardengewinne zahlen, ist eine der größten politischen und wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten, nein Frechheiten unserer Zeit. Ab Herbst werden wir mit europäischen Partnern etwas ganz Großes dazu machen. Stay tuned!