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Facebook zensiert Reichenkritik

Facebook zensiert Reichenkritik

Rassismus, Flüchtlingshetze oder Nazisprech sind kein Problem.

Gestern hat haben wir folgendes Posting auf Facebook gestellt:

OHNE REICHE KEINE ARMEN

Der übermäßige Reichtum des einen, ist die Armut der anderen. Ein unbestreitbares Faktum auf einer Welt mit begrenzten Ressourcen.

Warum soll einer Milliarden besitzen, während andere hungern. Warum soll jemand trotz Arbeit arm sein, während andere nur von Zinsen sich eine Yacht nach der anderen kaufen? Warum sollen CEOs das hundertfache von Krankenschwestern, Bauarbeitern oder Polizisten verdienen? Warum zahlen die einen Steuern und die anderen nicht?

Fragen, die in Politik und Medien kaum vorkommen. Jede Debatte wird mit der Unterstellung der Todsünde Neid abgewürgt und Schuld sind an allem sowieso die Menschen auf der Flucht.

Erstens ist jeder Superreiche tausendfach schuldiger für die Existenz von Armut und niedrigen Löhnen, als alle anderen. 
Zweitens: Ja, es geht um eine Todsünde in der Debatte. Es ist aber nicht Neid sondern Gier. Kritik an den Reichen, den Oligarchen und ihren politischen Handlangern ist keine Neiddebatte. Es ist eine Gierdebatte und die müssen wir führen.

Möchtet ihr nicht genau so etwas auch mal im Parlament hören? Na dann bring den Wandel dorthin: https://www.derwandel.at/spende-fur-den-wandel/

Dazu dieses Bild:


Unser Posting vom 21.3.2019 ca. 8:45

Heute, keine 24 Stunden später, ist unser Posting kommentarlos verschwunden. Kein Benachrichtigung, oder Email, nichts im Aktivitätenprotokoll. Als hätte es das Posting nie gegeben. Eine Anfrage an facebook ist bis jetzt unbeantwortet.

Kurz darauf kamen die ersten Fragen und Meldungen von Fans, die uns darauf hingewiesen haben, dass das Posting aus ihrer Timeline verschwunden ist. Begründung: Verstoß gegen die Facebook Gemeinschaftsstandard:


Screenshot einer Benachrichtigung eines Fans

Kein Problem scheint Facebook mit den täglichen rassistischen und hetzerischen Posting der Rechten zu haben. So wie dieses hier, in dem allen Asylwerbern Faulheit und Arbeitsverweigerung unterstellt wird.

Posting der FPÖ

Niemand weiß, wie facebook entscheidet, wie ihre Algorithmen funktionieren, wo sie ihre Steuern wirklich zahlen (sofern sie überhaupt welche zahlen), oder wie intern Entscheidungen getroffen werden. Was wir wissen: Sie gehen skandalös mit unseren Daten um, sie erlauben Rassismus und Hetze mit kaum einer Grenze und sie manipulieren ihre Benutzer.

Facebook und Mark Zuckerberg haben nun lange genug bewiesen, dass so ein mächtiger Konzern nicht in der Hand von einem kleinen 30jährigen Jungen sein kann. So viel Macht darf keine einzelne Person, die in keiner Weise demokratisch legitimiert hat, in den Händen halten.

Deshalb: Facebook demokratisieren und sozialisieren und dadurch ein sozialen Netzwerk schaffen, in dem die Benutzer nicht das Produkt sind, das anderen Konzernen als Werbevieh verkauft wird.

 
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