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„Zwei von drei Österreichern und Österreicherinnen wollen eine Reichensteuer“ titelt der Standard[1]. Mit genau 71 Prozent Zustimmung sind es sogar noch etwas mehr. Das haben Umfragen im Rahmen einer neuen Studie der OECD[2] in 21 Industrieländern gezeigt, die ebenfalls in jedem einzelnen Land eine klare Mehrheit für Reichensteuern ausgemacht hat. Wo gibt es neben der Bekämpfung des Klimawandels oder für anständige Löhne und leistbare Mieten noch solch hohe Zustimmungswerte? Was von Liberalen und Rechten immer Mehr

Kommentar von Fayad Mulla erschienen auf mosaik-blog.at Das Ende der Sozialdemokratie hat ein fixes Datum bekommen. Es ist der 17. März vermutlich um 10 Uhr vormittags (um die Uhrzeit finden die meisten Pressekonferenzen statt). Dann wird die Regierung Faymann eine Steuerreform verkünden, in der ihre Hauptforderung nach einer Vermögenssteuer nicht vorkommen wird. Es wird das berühmte „Umfallen im Liegen“ sein, das die österreichische Sozialdemokratie an diesem Tag vollführen wird. Viel hat man ihr in den Mehr

Wir sind nicht neidig

Kategorien: Arbeit, Demokratie, Krise und Verteilungsfragen, Wirtschaft
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Kommentar von Fayad Mulla Ohne gemeinsame politische Aktionen werde die Kluft zwischen Arm und Reich in den nächsten Jahren wahrscheinlich noch weiter aufgehen. Daher sei es umso wichtiger, dass die Spitzenverdiener ihren fairen Anteil an Steuern zahlten. Um dies zu erreichen sollten die Staaten verschiedene Formen der Vermögensbesteuerung prüfen, etwa Erbschaftssteuern. Außerdem sollte eine Harmonisierung der Besteuerung von Kapital und Arbeit geprüft werden. Das ist kein Auszug aus dem Programm einer linkslinken Partei. Das sind Mehr

Sieben Jahre lang haben die europäischen Notenbanken penibel recherchiert, wie privates Vermögen in den 17 Euroländern verteilt ist. Das ambitionierte Ziel des Projekts war, eine sachliche Grundlage für die politische Verteilungsdebatte zu schaffen. Seit Oktober liegen die Ergebnisse des Household Finance and Consumption Survey des Eurosystems nun bei den Notenbanken. Der Öffentlichkeit will man die Fakten aber nun doch nicht zumuten. Laut Nationalbank ist die Ungleichverteilung von Vermögen zwar ausgeprägt, mit konkreten Zahlen aber hielt Mehr