Wir helfen, wir halten zusammen.

Wir können hier und jetzt gemeinsam den Menschen auf Lesbos helfen und brauchen nicht weiter auf die Untätigkeit der hohen Politik warten. Wir sammeln Überlebensnotwendiges für den Winter und bringen alles zu Weihnachten ins Camp Kara Tepe.

SACHSPENDEN

Von Kleidung, über Hygieneartikel bis zu Masken. Alles wird gebraucht.

GELDSPENDEN

Der Transport nach Lesbos kostet natürlich Geld, aber gemeinsam schaffen wir das.

Bisher gespendet

0
Kleidungsstücke
0
Hygieneartikel
0
Decken
0
Euro

Aktion unterstützen

Natürlich können Sie uns auch Sachspenden per Paket zusenden :

Wandel
Stuckgasse 9/1b
1070 Wien

Die Situation in Lesbos

Ihr habt sicher schon so manches über die Lage der Menschen auf der Flucht in Lesbos gehört. Die Realität ist noch um einiges schlimmer. Unser Vorsitzender Fayad Mulla ist zurzeit auf Lesbos und hat viel über die Lage im Erstaufnahmelager „Kara Tepe“ für Menschen auf der Flucht berichtet. Die Zustände sind schockierend. Knapp 10.000 Menschen leben in Notzelten auf einer Stein- und Staubwüste direkt an der Küste. Sie sind Wind und Wetter vollkommen ausgeliefert und der Winter steht vor der Türe. Es gibt keine Duschen, kein warmes Wasser, keinen organisierten Unterricht für die tausenden Kinder, kein Abwassersystem und nur eine Mahlzeit am Tag. Zurzeit sind die Menschen wegen Corona auch noch ganz im Lager eingesperrt und dürfen dieses nur für Arzt- und Behördentermine kurz verlassen. Wir denken, dass diese Bilder und Videos eine eindeutige Sprache sprechen.

Kein Mensch soll so leben müssen und schon gar nicht auf Boden der Europäischen Union. Kara Tepe ist die Schande der Führung der Nationalstaaten Europas und der EU.

Auch hier in Lesbos sinken die Temperaturen immer weiter und auch Schnee ist hier keine Seltenheit. Viele Menschen haben ihr letztes Hab und Gut im Brand im alten Lager „Moria“ verloren und sind somit gar nicht auf den Winter vorbereitet. Es fehlt an Jacken, Schuhen, Pullovern, Decken Schlafsäcken, genauso wie an Hygieneartikel für Frauen, Kinder und Männer. Aber auch Brennholz, mit dem die Menschen vor ihren Zelten kochen und Wasser aufkochen können.

Der erste Laster ist schon finanziert, aber vielleicht schaffen wir ja gleich mehrere. Geplante Abfahrt ist derzeit der 21. Dezember 2020. Dafür und andere Nebenkosten für Zwischenlager usw. kosten natürlich etwas Geld, aber gemeinsam schaffen wir das leicht. Natürlich kann auch per Überweisung mit dem Zweck „Wir helfen Lesbos“ auf unser Konto IBAN: AT33 1200 0100 0041 1198 gespendet werden. Danke!

Pakete kaufen

Abgabeorte und Zeiten

Sachspenden können ab sofort abgegeben oder per Post an uns geschickt werden.

Abgabeorte und Zeiten

Sie haben noch Fragen? Dann einfach schreiben: kontakt@derwandel.at

Waren spenden

Was alles am dringensten gebraucht wird

Kleidung

  • Winter- und Regenjacken
  • Schuhe
  • Hauben, Handschuhe und Schals
  • Warme Unterwäsche
  • Socken
  • Decken, Schlafsäcke und Isomatten 
  • Rucksäcke 

Unterstützung von Kindern  

  • Babydecken und Felle
  • Kinderwägen
  • Trinkbecher für Kinder
  • Blöcke, Hefte, Bleistifte, Farbstifte, Spitzer, Radiergummi, Zeichenblöcke, Whiteboard und Marker
Bitte Textilien unbedingt vorher waschen. Erwachsenen-Kleidung bitte nur in den Größen S, M und L. Danke.

Güter des täglichen Bedarfs 

  • Desinfektionsmittel 
  • Stoffmasken
  • Taschentücher, Küchenrolle
  • Müllsäcke
  • Wäscheleine und Wäscheklammern
  • Geschirrspülmittel
  • Teppiche
  • Thermoskannen
  • Hygieneartikel (Windeln, Babypuder, Feuchttücher, Zahnbürsten, Seifen, Shampoo, Binden, Tampons, etc.)
  • Handtücher

Lebensmittel  

  • Nudeln
  • Reis
  • Mehl
  • Tomatenmark 
  • Zucker 
  • Tee (schwarz und grün)
Abgabeorte und Zeiten

Kara Tepe schließen

Kein Mensch sollte so hausen müssen, wie die Menschen auf der Flucht. Die Zustände im Camp sind katastrophal und menschenunwürdig. 

Neben der Nothilfe ist unsere Forderung daher klar die Schließung des Camps und Schaffung von festen Unterkünften und einer guten Grundversorgung für alle Menschen auf der Flucht.

Eindrücke aus Kara Tepe