Krankenpfleger:innen verdienen so wenig, weil jede:r diesen Job machen kann.

Wandel Arbeit, Gesundheit Kommentieren

So heißt es doch immer von den Neoliberalen und alle haben das akzeptiert.

Ja, das möchten wir sehen, dass ein Sebastian Kurz 40 – 50 Stunden die Woche, mit Nachtdiensten, jahrzehntelang Menschen pflegt und sich einen kaputten Rücken hebt.

Wir würden wirklich gerne zusehen, wie Industriellenvereinigung-Präsident Kapsch mal 30 Jahre am Bau für ein Monatsgehalt schuftet, das er heute für ein Abendessen mit Freunden ausgibt.

Wir würden echt gerne sehen, wie Wirtschaftsministerin Schramböck und Arbeitsminister Kocher gemeinsam ein kleines Lokal führen und dort 70 Stunden die Woche drinnen stehen.

Keiner von denen könnten diese Jobs machen. Sie würden sofort hinschmeißen, weil es sie es nicht aushalten würden. Weil sie weder die körperlichen noch geistigen Fähigkeiten für ganz essentielle Berufe in unserer Gesellschaft haben.

Deswegen müssen wir Löhne und Lohngerechtigkeit gemeinsam und demokratisch ganz neu diskutieren und regeln. Zum Beispiel mit einer 1:5 Lohnregel, bei der der Höchstlohn an einen guten Mindestlohn gekoppelt ist. Denn niemand kann unendlich mehr leisten als ein anderer, der auch Vollzeit arbeitet.

Die Zeit ist reif für Wandel. Die Zeit ist reif für Gerechtigkeit.

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