Wieder wurde ein Afro-Amerikaner von einem Polizisten ermordet

Vor laufender Kamera knien drei Polizisten minutenlang, einer davon auf dem Hals von George Floyd. Obwohl er dauernd sagt, dass er keine Luft bekommt und auch PassantInnen lautstark darauf hinweisen, wird er weiter fixiert. Selbst als er das Bewusstsein verloren hat, kniet der Polizist weiter auf seinem Hals. Im Krankenhaus konnte nur mehr sein Tod festgestellt werden.

Das war kein Polizeieinsatz, sondern Mord.

Und das hier ist kein Generalangriff auf die Polizei. Aber es kommt in den USA, genauso wie bei uns immer wieder zu brutalen Übergriffen der Polizei, die meist ohne Konsequenzen bleiben. Damit sich das ändert, muss auch endlich innerhalb der Polizei die Mehrheit den Mund aufmachen und sagen, dass sie das nicht mehr mittragen. Dass das illegal ist, was manche Kollegen tun und dass sie dafür nicht mehr gerade stehen werden. Ganz zentral ist auch, die Struktur der Polizei zu ändern und jene die heute in hohen Posten für dieses Vorgehen verantwortlich sind, dieser Verantwortung zu entheben.

Polizeigewalt ist absolut nicht akzeptabel und in einer Demokratie sowieso noch absurder. Das muss jetzt und hier aufhören.

Denn wenn nicht, werden Menschen zu Aufständen greifen müssen, weil ihre friedlichen Proteste seit Jahren und Jahrzehnten keinerlei Effekt haben.

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