Die Mieten sind zu hoch, die Löhne zu niedrig

fayad Nationalratswahl 2019, Wohnen 1 Kommentar

Denn wer Vollzeit hackln geht, darf nicht die Hälfte seines Gehalts, oder sogar mehr, nur für Miete aufwenden müssen.

Deshalb Wandel wählen am 29. September und Bewegung und Innovation ins Parlament bringen.

Kommentare 1

  1. Senkung der Mieten durch:

    1. Errichtung von Gemeinde-, Landes- und Bundeswohnungen. Durch ein Wohnbauoffensive wird es für kapitalistisch geprägte und von profitgier verseuchte Unternehmen uninteressant, in den Wohnbau für untere und mittlere Einkommensschichten zu investieren. Für leerstehende Wohnungen werden nach spätestens 3 Monaten Gebühren eingehoben, die dem Richtzinssatz entsprechen. Also es muss teurer sein, eine Wohnung zu haben und nicht zu benutzen, als sie zu vermieten.

    2. Errichtung von leistbaren Wohnungen für AlleinerzieherInnen in der entsprechenden Grösse. Die am Markt befindlichen Wohnungen werden immer grösser, aber dass diese auch beheizt, beleuchtet, gepflegt etc. werden wollen, daran denkt offensichtlich niemand.

    3. Das gleich wie unter Nummer 2 gilt auch für Senioren, von denen es immer mehr gibt. Wenn die Mindestpension heute bei etwa 1000 Euro liegt, kann niemand 600 Euro für eine kalte Wohnung bezahlen. Für einen Mindestpensionisten dürfte eine warme Wohnung nicht mehr als 300 Euro kosten.

    4. Ebenfalls nicht zu vergessen sind Studenten, die oft nicht mehr als ein paar hundert Euro pro Monat zur Verfügung haben. Viele Studenten wären schneller mit ihrem Studium fertig, wenn sie sich nicht permanent Gedanken über ihre finanzielle Lage machen müssten.

    5. Ein grosses Hindernis und versteckte Preistreiber sind Wohnungsmakler. Ein kurzer Blick auf Willhaben zeigt, dass die Hälfte aller Immobilien von Maklern vertrieben werden, die ja auch kräftig zulangen. Dem Vermieter wird eingeredet, eine möglichst hohe Miete zu verlangen, was sich ja auch wieder auf die Provision auswirkt, die dann wieder der Mieter bezahlen soll. Wohnungen die ohne Makler vermietet werden wollen sind immer um wenigstens 10% günstiger zu haben. Sollte der Makler gleichzeitig auch der Vermieter sein, gewinnt er doppelt, einmal an den höheren Mieteinnahmen, ein zweites Mal an der Provision.

    Das sind meine nicht endenwollenden Gedanken zu diesem Thema, mehr würde den Rahmen hier sprengen.

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