Es gibt keine verlorenen Stimmen, sondern nur gestohlene

Es gibt keine verlorene Stimme.
Es gibt nur gestohlene Stimmen.

In unserer Verfassung ist ein Verhältniswahlrecht niedergeschrieben. Die künstlichen Hürden in den Landtagen und dem Nationalrat stehen im klaren Widerspruch dazu. Sie wurden von den alten Parteien eingeführt, um Neues und Innovation möglichst fern von den zentralsten Orten der Demokratie zu halten.

Gäbe es keine Hürde, würde der Wandel nun mit einem Mandat im Parlament sitzen. Wahrscheinlich sogar mit mehr Mandaten, weil uns ohne Hürde noch viel mehr Menschen gewählt hätten. Würde deswegen unsere Demokratie nicht mehr funktionieren? Ganz im Gegenteil: Unsere Wähler:innen würden repräsentiert werden, so wie es die Verfassung vorschreibt. Es würde mehr Vielfalt und Innovation im Parlament geben und von einer Zersplitterung kann wohl keine Rede sein.

Die Demokratie braucht dringend ein Update, damit sie endlich ins 21. Jahrhundert aufbrechen kann. Die Abschaffung der Hürde ist dabei ganz zentral.

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