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Swetlana Oswald Aktuell, Europa Kommentieren

So sehen es die Nahrungsmittel-, Landwirtschafts- und Pharmakonzerne unserer Welt und die Behörden, die uns davor schützen sollten, spielen brav mit.

So wie hier beim Fall Monsanto, dem Hersteller von Glyphosat, einem Unkrautvernichtungsmittel, das mit großer Wahrscheinlichkeit krebserregend ist. Und war Monsanto nicht schon mächtig genug, entsteht gerade ein noch größer und mächtiger Agrarchemiekonzern. Bayer hat nämlich Monsanto aufgekauft und steigt damit zur unangefochtenen Nummer eins der Welt in seiner Branche auf. Die Wettbewerbsbehörden siechen im komatösen Zustand dahin und wofür Antimonopolgesetze mal geschaffen wurden, kann heute wohl kein Politiker mehr beantworten.

Alternative:
– Regionales und biologisches Landwirtschaften fördern.
– Weite Transporte von Nahrungsmittel und Tieren massiv besteuern.
– Straffe Antimonopolgesetze, die undemokratische Monopole und Oligopole verhindern.
– Unabhängige und transparente Behörden und Abschaffung des Amtsgeheimnisses.

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