Scheitern von türkis-grün im Corona-Management nicht mehr zu leugnen

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Bei den Hilfen für KMUs, bei der Unterstützung von Erbwerbslosen, beim klaren Kommunizieren von Regeln, auf die man sich auch verlassen kann, bis hin zur Impfstrategie.

All das läuft nicht gut und viele Länder machen das deutlich besser als wir. Aber besser als Hans Rauscher gestern im Standard es beschrieben hat, können wir es nicht. Deswegen hier sein Einserkastl:

Österreichisches Impfmanagement, eine Tragikomödie. Personen der Handlung: ein „Sonderbeauftragter“ des Gesundheitsministers, Clemens Martin Auer, ein „alter“ Schwarzer, CVer, Hochbürokrat, mit dem Habitus eines k. u. k. Hoftrommeldepotverwalters von Herzmanovsky-Orlando. Gebildet, gescheit, altvaterisch, herablassend. Ihm hat man in der EU-Steuerungsgruppe die Verhandlungen mit den kaltäugigen Pharmabossen überlassen.

Auf der anderen Seite im Kanzleramt die „Generation Geilomobil“: übermotivierte junge Türkise mit dem Hauptziel, dass alles gut ausschaut. Dazu der grüne Gesundheitsminister, der sich zu sehr auf den „alten Schwarzen“ Auer verlassen hat.

Im Zentrum der junge Kanzler, den eine sehr reale Angst antreibt: dass Österreich bald zu wenig Impfstoff haben könnte. Dass Sebastian Kurz dringenden Handlungsbedarf erkannte, kann er für sich in Anspruch nehmen. Wie er darauf reagiert hat, darüber hat Polit-Professor Peter Filzmaier in der ZiB 2 Sonntagabend einen Kübel Eiswasser geschüttet.

Noch ist nicht völlig klar aussortiert, wer wann bei der Bestellung der Impfstoffe welchen Fehler gemacht hat. Ob man etwa die Schwierigkeiten bei Astra Zeneca ahnen konnte.

Aber Österreichs Impfmanagement, mit seiner Mischung aus gelacktem Selbstlob, hofrätlicher Betulichkeit und Bundesländer-Eigenbrötelei, sieht derzeit gar nicht gut aus.

Link zum Text: https://www.derstandard.at/story/2000125060885/impfmanagement

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