Wir leben in keiner Leistungsgesellschaft

Max Frühschütz Arbeit, Vermögensverteilung Kommentieren

und am Fall Horten lässt sich das bestens beweisen. Ihr Mann, Helmut Horten, baute sein Imperium auf den Trümmern jüdischer Existenzen auf. Er war ein Profiteur des NS-Regimes. Mehr dazu hier: https://www.derstandard.at/story/2000117778894/hortens-nazi-makel

Heidi Horten war nach der Heirat auf einmal nicht mehr Sekretärin, sondern Multimillionärin. Nach dem Tod ihres Mannes dann knapp eine Milliarde Euro schwer. Trotz eines Lebens voll von vulgärstem Luxus bis hin zu einer der größten Privatjachten der Welt, wuchs das Vermögen einfach weiter.

Anscheinend konnte Frau Horten einfach nicht so viel Geld ausgeben, wie es von ganz alleine nachkam. So ist sie heute mehrere Milliarden Euro schwer, ohne auch nur irgendwas dafür gearbeitet zu haben.

Diese Lebensgeschichte beweist, dass wir in keiner Leistungsgesellschaft leben. Ja ganz im Gegenteil. Eine der reichsten Frauen der Welt hat nicht den kleinsten Finger für ihren Reichtum rühren müssen. Ja kommt nicht einmal mit dem Geldverprassen nach, weil dieses System ihr solche Unsummen permanent zuschiebt.

Das ist völlig krank und hat mit Anstand, Gerechtigkeit und Leistung gar nichts zu tun.

Deswegen braucht es Wandel. Weil eine andere Welt möglich ist, wenn wir sie nur wählen. Trauen wir uns.

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