Die Anti-Leistungsgesellschaft

Wandel Arbeit, Löhne & Gehälter Kommentieren

Auch bei uns sinkt die Lohnquote, also der Lohnanteil am gesamtwirtschaftlichen Einkommen. Seit den 80er Jahren langsam und seit den 90er Jahren immer schneller. Und während die Lohnquote sinkt, steigt natürlich die Gewinnquote, sprich Einkommen aus Vermögen wie Aktien, Mieten, Zinsen, Gewinne und unternehmerischen Tätigkeiten. Also Einkommen aus Leistung bekommen einen immer kleineren Teil der Erträge der Wirtschaft, während Einkommen …

Milliardär wird niemand durch eigene Arbeit alleine

Wandel Arbeit, Löhne & Gehälter, Vermögensverteilung Kommentieren

Arbeit wird im Kapitalismus niemals so hoch entlohnt, dass man dadurch so reich werden kann. Egal was man tut. Und schon gar nicht jene Arbeiten, die unsere Gesellschaft von Grund auf erhalten. Der ehemalige US-Arbeitsminister Robert Reichsagt klar wie, wie es in Wahrheit läuft. Milliarden und Abermilliarden macht man nicht durch harte Arbeit. Man nimmt sie sich, weil man die …

Wir leben in keiner Leistungsgesellschaft

Wandel Arbeit, Vermögensverteilung Kommentieren

und am Fall Horten lässt sich das bestens beweisen. Ihr Mann, Helmut Horten, baute sein Imperium auf den Trümmern jüdischer Existenzen auf. Er war ein Profiteur des NS-Regimes. Mehr dazu hier: https://www.derstandard.at/story/2000117778894/hortens-nazi-makel Heidi Horten war nach der Heirat auf einmal nicht mehr Sekretärin, sondern Multimillionärin. Nach dem Tod ihres Mannes dann knapp eine Milliarde Euro schwer. Trotz eines Lebens voll …

Wie lange brauchst du für eine Milliarde Euro?

fayad Kapitalismus, Nationalratswahl 2019, Neue Oligarchie Kommentieren

Gute 4.000 Jahre braucht ein überbezahlter Manager. Knappe 45.000 Jahre ein Durchschnittsverdiener in Österreich. Und manche „verdienen“ das Mehrfache davon in einem Jahr. Viele Supperreiche und ihre Oligarchenfreunde müssen nicht einmal etwas dafür tun, weil sie es ererbt haben und durch Kapitalerträge und Unternehmensgewinne wird es auch noch ohne Arbeit immer mehr. Die angeblichen Leistungsträger, was ja schon ein starkes …