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Im September hat der Innenminister medienwirksam Hilfsgüter nach Griechenland geschickt. Hilfsgüter, um die hier niemand gebeten hat und von denen gerade erst jetzt ein kleiner Teil wirklich in Lesbos angekommen ist.

Die Kosten für den Transport haben die EU, Slowenien und Österreich übernommen. Österreichs Anteil an den Transportkosten lag bei 130.777,50 Euro. Da die EU den größten Teil der Transportkosten übernommen hat und Slowenien auch einen Teil zahlt, wird diese Aktion die Menschen in Europa um die 500.000 Euro gekostet haben. Es gab keinen Grund für den Transport per Luftfracht und schon gar nicht mit dem teuersten Transportflugzeug der Welt.

Das Gleiche hätte per LKW rund 12.000 Euro ausgemacht, aber dann hätte Innenminister Nehammer nicht als Superheld vor einer halbleeren Antonov-Maschine posieren können.

Es ist einfach unfassbar und macht wirklich wütend, wie hier mit unser aller Steuergeld umgegangen wird. Wie auf dem Rücken der Menschen auf der Flucht Marketing gemacht wird. Und wie ungeniert Türkis-Grün das Marketing-Budget der Regierung nun auch noch massiv auf über 200 Millionen Euro erhöht.

Wir schicken auch einen Laster nach Griechenland, der nur ein paar Tage bis zur Ankunft auf Lesbos braucht und das ganze kostet uns für 20 Tonnen 4.000 Euro. Dafür gibt es keine Heldenfotos, aber direkte Hilfe vor Ort.

So geht Wandel! https://lesbos.derwandel.at

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