Das BIP ist ein schlechter Kompass

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Es misst all das nicht, was ein gutes Leben ausmacht. Die Gesundheit der Menschen, das Sicherheitsgefühl, ein gutes Bildungssystem, ein starkes Sozialsystem, den Zustand der Umwelt und des Klimas, das Glück und vieles mehr. All das ist dem Bruttoinlandsprodukt völlig egal.

Ja ganz im Gegenteil: es steigern gerade schlechte Dinge wie Krieg, Umweltkatastrophen und andere Zerstörungen das BIP und sind daher in diesem heutigen System Grund zu feiern, weil wir angeblich Erfolg haben.

Wir vom Wandel, so wie viele Menschen vor uns, sagen daher schon lange, dass wir andere Messfaktoren brauchen. Dass wir Erfolg von Ländern, Gesellschaften und auch der Welt anders messen sollen und müssen. Denn Messfaktoren sind wichtig, um nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Und wenn wir zum Beispiel das Glück der Menschen abfragen, wenn wir die Anzahl der obdachlosen Menschen, die Höhe der Reallöhne und ihre Kaufkraftsteigerungen, die Biodiversivität, die CO2-Belastung in der Atmosphäre etc. zu unseren Messfaktoren machen, dann ändert das auch unser Handeln. Dann müssen wir Maßnahmen setzen, die eben genau diese Faktoren verbessern und einfaches Erfinden von Geld an den Finanzcasinos dieser Welt ist dann einfach kein Ziel mehr.

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