Für was das Ganze?

fayad Armut, Gerechtigkeit 1 Kommentar

Für was immer mehr und immer schneller arbeiten? Immer mehr Gewinne erwirtschaften? Immer weniger Zeit haben? Immer gestresster sein? Immer schneller unser Klima und unser Umwelt vernichten?

Wenn am Ende nur die Konten der Reichen immer dicker werden und die noch dazu ihre Steuern auf den Bahamas „zahlen“.

Einfach nur mehr Geld produzieren ist kein Fortschritt. Fortschritt wird daraus, wenn das Gemeinwohl davon profitiert. Wenn Löhne steigen, Armut sinkt, Arbeitszeit verkürzt wird, die Gesundheitsversorgung ausgebaut wird, mehr Geld in die Bildung fließt, und so weiter.

Dafür haben wir Politik und einen Staat, um das zu diskutieren und gesetzlich zu regeln. Was bringt ein einziger Millionär mehr, solange in Österreich ein Kind in Armut lebt?

Wandel – Trauen wir uns was!

Kommentare 1

  1. Oh ja, das ist schon normal, gebe ich als Antwort auf die oben gestellte Frage, für den Kapitalismus.

    Ich wiederhole mich wahrscheinlich zum 27 Mal, aber das Ziel des Kapitalismus ist die Verteilung von unten nach oben, also das „“Streben nach Gewinn““. Sobald einer etwas gewinnen möchte, müssen andere verlieren wollen. Naja, ob sie wollen bezweifle ich, aber so ist es auch im Lotto, einige wenige gewinnen mehr oder weniger hohe Summen, alle anderen verlieren. Im Kapitalismus ist es dasselbe in grün, wenige gewinnen, die anderen bleiben auf der Stecke, das wird so in Kauf genommen. In den „westlich“ orientierten Ländern gibt es Auffangnetze, die so gebaut sind, dass sie erst in letzter Sekunde wirken, dabei könnte man sie auch so errichten, dass sie schon frühzeitig das Gröbste abfangen, wird aber von rechtslastigen Regierungen nicht gewünscht. In manchen Staaten der USA geht es soweit, dass die Ärmsten, egal ob Erwachsene oder Kinder auf der Strecke bleiben (siehe Sterblichkeitsrate und Drogenkonsum).
    Der Gewinn, von dem oben die Rede war wird durch eine „“Verknappung der Güter““ erreicht. Als Beispiel kann man den Entzug von Wohnungen am Markt nennen
    , und als Gegenbeispiel die Belieferung der Märkte mit Grauimporten, also mit Ware die eigentlich für andere Ziele bestimmt war und so den Preis drücken.
    In allen genannten Beispielen könnte der Staat lenkend eingreifen, aber der Kapitalismus duldet „“keine Staatsinterventionen““, weil diese ihm diametral widersprechen! Je rechtslastiger eine Regierung ist, desto mehr wird sie Interventionen ablehnen, aber Ausnahmen bestätigen ja die Regeln, und so hat die ehemals schwarze ÖVP, als sie noch christlich sozial war, durchaus anders agiert als die Türkisen heute. Wenn man sich die Situation der Bevölkerung im Allgemeinen ansieht, dann fragt man sich, wie man nur auf die Idee kommen kann, einen Kurz zu wählen. Ach so, ich habe vergessen, dass er ja bis jetzt ziemlich sorgenfrei gelebt hat und so leicht Reden hat. Das ihn gewählt habende Volk wird irgendwann mal aufwachen und über ihn herziehen.

    Für den vernünftig Denkenden, ist das nicht normal! Deshalb: Runter mit der Geschwindigkeit, Her mit Umweltschutz, Oberste Priorität dem Gemeinwohl, Stabiles Klima und Glückliche Lebewesen=

    Wandel!

    Marcus Wahl Lupu !

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