Wir brauchen eine Vermögensobergrenze

fayad Gerechtigkeit, Kapitalismus, Nationalratswahl 2019, Neue Oligarchie 1 Kommentar

„Will man die Konzentration von Reichtum wirklich vermindern, braucht es eine Vermögensobergrenze.“ sagt auch Martin Schürz von der Nationalbank.

Ja, sagen wir auch und deswegen steht es auch nur bei uns im Programm. Die Leistung des/der EinzelneN hat Grenzen und deswegen müssen wir auch die Belohnung demokratisch und transparent festlegen.

Es kann nicht sein, dass die einen 40-50 Stunden hackln gehen und dafür 1.200 netto manchmal sogar weniger, manchmal etwas mehr bekommen. Es kann nicht sein, dass KrankpflegerInnen, die Verantwortung für Leben und Tod tragen und in der Nacht arbeiten mit knappen zwei Tausend im Monat aussteigen. Es kann nicht sein, dass man jahrelang studiert und dann für Vollzeitarbeit 2.000 – 2.500 netto bekommt.

Das kann alles nicht sein, während andere fürs Nichtstun Milliarden „verdienen“. Einfach weil sie Geld haben und das Zinsen für sie einbringt. Zinsen, die wir erarbeiten, weil Geld arbeitet nie. Diese Reichen nehmen sich etwas, was ihnen nicht zusteht. Wir wollen sie auch nicht Enteignen, weil ein Dieb, dem seine Beute abgenommen wird, auch nicht enteignet wird.

Oft, aber bei weitem auch nicht immer, haben die Reichen diese Vermögen legal erhalten. Aber auch nur, weil unsere bzw. ihre Politiker ihnen die Gesetze dafür geschrieben haben. Diesen Missstand wollen und müssen wir endlich korrigieren, damit wir gerechte Löhne, öffentlichen Wohnbau, eine anständige Arbeitszeitverkürzung, einen Ausbau des Sozialstaates etc. finanzieren können.

Holen wir uns zurück, was uns gehört. Trauen wir uns was am 29. September. Es gibt viel zu gewinnen.

Kommentare 1

  1. Was ich dazufügen möchte:

    Wir brauchen auch, eine Vermögensuntergrenze!

    „Will man die Konzentration von Reichtum wirklich vermindern, braucht es auch eine Vermögensuntergrenze,“ sage ich. Nur so kann man auch Armut ,die sich bei uns ausbreitet, bekämpfen. Immer wieder gib es zaghafte Versuche, wie auch in anderen Ländern, ein bedingungslosen Grundeinkommen zu fordern, diese Überlegungen werden aber allzu oft mit Pseudoargumenten im Keim erstickt. Ausserdem ist nicht einzusehen, wieso ein Mensch, der einmal geboren wurde, nicht das Recht auf ein moderates Leben haben sollte. Gerade in so einem Reichen Land wie Österreich, muss es doch möglich sein, jeden mit einem Basisbetrag auszustatten, zu dem man sich nach Lust und Laune, zur Befriedigung seines Ehrgeizes etc. dazuverdienen kann. Sobald jeder einzelne gelernt hat, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern für die Allgemeinheit zu arbeiten, ist ein wichtiger Schritt getan. Allgemeinwohl vor Eigenwohl, muss die Devise sein. Das bringt Wohlstand für 100% der Bevölkerung. Zur Zeit ist es etwa so, nach Berechnung der Arbeiterkammer, Quelle Der Standard, dass die reichsten 5% der Bevölkerung knapp über 56% des Kapitals, der Mittelstand knapp über 40% des Kapitals und die ärmsten 50% der Bevölkerung, also die Hälfte, etwa 2,5% des Kapitals besitzen. Das ist nicht gerecht, weil sich die untersten 50% am meisten abstrudeln und das oberste Prozent, das aber 40% des Kapitals besitzt, fad herumsitzt, in Kameras grinst und die ums Überleben Kämpfenden auslacht.

    Ich beschliesse hier meine Ausführungen. Die, die viel Besitzen wissen, dass ich Recht habe, den Skeptikern soll es ein Mathematiker erklären. Alle anderen folgen mir nach und wählen am 29.September

    ⨂ Wandel!

    Marcus Wahl-Lupu

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