Wohnen wird immer unleistbarer

Eineinhalb Jahre schuften für einen Quadratmeter Wohnraum. Wohnen im Eigentum wird für immer mehr Menschen in Österreich zu einem unerfüllbaren Traum. Die Immobilienpreise steigen, weil hier für die einen das große Geld zu machen ist. Und sie steigen auch, weil Eigentum für viele die einzige Möglichkeit ist, Geld sinnvoll ohne Verlust anzulegen.

Klar sind aber die Investoren die Preistreiber, die als institutionelle Besitzer und Vermieter den Markt kontrollieren. Sie bestimmen, dass Mietverträge praktisch nur mehr befristet vergeben werden und so ständig die Mieten erhöht werden können. Sie machen gemeinsame Sache mit den Maklerbüros, die oft den gleichen Personen gehören, und kassieren Provisionen für die Vermietung ihrer eigenen Wohnungen. Sie kümmern sich kaum um die Häuser und beuten scheinselbstständige EU-Ausländer aus, um ihre Häuser billigst reinigen zu lassen.

Die Alternative wurde früher in Wien real gelebt und sorgt jetzt noch mit ihren Nachwirkungen dafür, dass die Preise hier nicht auf den Niveau anderer europäischer Großstädte liegen. Der gemeinschaftliche Wohnbau, die Gemeindewohnungen, die wir als Wiener gemeinsam finanziert haben und besitzen. Nach Jahrzehnten des Versäumnis kommt auch die SPÖ wieder drauf, schafft aber gerade mal 120 neue Gemeindewohnungen in 5 Jahren.

So geht das nicht weiter. Wien darf wegen ein paar unfähigen SPÖlern an der Spitze nicht auch verloren werden. Darüber diskutieren wir am Sonntag im Volkstheater, denn wenn es so weitergeht, werden wir wohl in Wien den Wählerinnen und Wählern wohl eine Alternative bieten müssen: https://www.facebook.com/events/2099821080308036/

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