Zeit zu handeln

fayad Klima- & Umweltkrise 1 Kommentar

Der richtige Zeitpunkt zu Handeln, liegt schon lange in der Vergangenheit. Den haben wir versäumt, weil wir unseren PolitikerInnen und Wirtschaftsbossen Glauben geschenkt haben, dass sie das schon hinbekommen werden. Dass das Kyoto-Protokoll oder das Pariser-Abkommen, mehr als nur Papier ist.

Wir hätten es besser wissen müssen, denn deren leere Versprechen kennen wir doch schon gut genug. Warum hätte es hier anders sein sollen. Warum hätten auf einmal Politiker die wahren Schuldigen, die Reichen, zur Kasse bitte sollen und die Wirtschaft radikal neu, regional und kleinteiliger umbauen sollen.

Unsere Gutgläubigkeit müssen wir jetzt selber ausbaden. Aber lieber jetzt als nochmal 10, 20 oder 30 Jahre später, denn dann haben wir die Chance auf eine halbwegs intakte Zukunft verspielt.

Wandel jetzt oder es kracht.

Kommentare 1

  1. Eigentlich habe ich ja schon genug gehört und gelesen und bereits vor vielen Jahren, ich glaube es war im Jahr 1986 von meinem damaligen Biologieprofessor am Gymnasium erklärt bekommen, dass es bereits 5 Minuten vor 12 sei. Jahre später war es auch noch 5 Minuten vor 12 und jetzt behaupten viele Politiker, es wäre bald 5 Minuten vor 12. Aber überall bemerkt man, dass es bereits 12 Uhr ist, mancherorts auch schon später. Werfen wir bitte kurz einen Blick ins Waldviertel, wo auf Grund der hohen Temperaturen im Sommer und der kaum vorhandenen Minustemperaturen im Winter der Borkenkäfer sein Unwesen treibt und ganze Wälder umgeschnitten werden müssen.

    Gerade eben noch waren wir im Wahlkampf und was haben wir gehört? Nichts! Die wichtigsten Massnahmen werden nicht gesetzt, weil man Angst vor dem Wähler hat. Gerade für die SPÖ wäre es Wählerstimmen bringend, wenn sie mehr auf das Thema Umweltschutz setzen, radikale Massnahmen fordern und eine Koalition mit Herrn Kurz kategorisch ausschliessen würden.

    Wo sind die Klimaschutzmassnahmen, so wie sie von NGO´s oder von Fridays For Future gefordert werden. Es kann doch nicht so schwierig sein, der Bevölkerung mitzuteilen, dass sie weniger autofahren soll, dass sie Häuser ökologisch dämmen soll, dass sie weniger Fleisch essen soll. Und da gibt es noch genug andere Beispiele. Und obwohl gerade im Waldviertel die Temperaturen um prognostizierte 4 Grad steigen werden, fährt gerade dort die Bevölkerung munter mit dem Auto weiter und Fleischsteht auch jeden Tag in rauhen Mengen auf dem Tisch.

    Daher muss sofort der Spritpreis drastisch erhöht und die Fahrgeschwindigkeit gesenkt werden. Und für alle, die es nicht verstehen, sei es hier erklärt: Der höhere Spritpreis verhindert unnötige Fahrten, mit einer niedrigen Fahrgeschwindigkeit sinkt der Verbrauch und spritsparendes Fahren schont die Umwelt und die Brieftasche. Für die Bevölkerung ist es ein Nullsummenspiel. Die Verlierer sind die Lieferanten, die weniger verkaufen, die Reifenhersteller, weil weniger Verschleiss und noch einige andere. Es gibt auch Gewinner, der grösste Gewinner aber is die Umwelt! Gleichzeitig muss der öffentliche Verkehr ausgebaut werden. Kleinbusse sollen mit attraktiver Linienführung kostengünstig den Bewohnern zur Verfügung stehen. Fleischkonsum ist ein eigenes Thema. Ich bin überzeugt davon, dass, wenn man etwas den Speiseplan verändert, die Hälfte des Fleischverzehrs und damit der Produktion verhindern kann. Das würde einerseits weniger Tierleid verursachen, andererseits wäre es auch für die Gesundheit empfehlenswert und würde die eine oder andere Zivilisationskrankheit vermeiden.

    Es braucht Visionen, ein Zukunftsprogramm! Dieses dilettantische Dahingewurschtel muss endlich ein Ende haben! Wir machen unseren Planeten kaputt und freuen uns dabei sehr! Was muss eigentlich nicht noch alles passieren damit die Letzten aufwachen. Ein Hofer warnt vor der grünen Weltuntergangssekte! Ist der noch zu retten? 10 km/h mehr auf der Autobahn wird die Umwelt nicht unbedingt mehr schädigen, aber 30 km/h weniger wären eine gewaltige Ersparnis an Treibstoffen! Solche Typen, wie der Hofer mit seiner FPÖ haben in einer Regierung nichts zu suchen, genausowenig wie seine Freunde und ehemaligen Partner, die nicht nur leere Versprechen tätigen, sondern falsche Hoffnungen wecken!

    Also,

    Wandel jetzt, oder es kracht!

    Marcus Wahl-Lupu

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