Die Reichen nehmen uns hinten und vorne aus

fayad Nationalratswahl 2019, Neue Oligarchie, Steuerhinterziehung 2 Kommentare

Wir erarbeiten alle Gewinne. Wir erzeugen alle Güter. Wir stellen alle Dienstleistungen bereit. Aber irgendwelche Konzerne und ihre Oligarchenbesitzer streifen die Gewinne ein.

Und nicht nur das. Obwohl sie massiv von unserem Staat profitieren. Von unserer Infrastruktur, den topausgebildeten MitarbeiterInnen, der Rechtssicherheit, usw sind sie nicht einmal bereit ihren Anteil an Steuer beizutragen.

Nein. Sie lassen sich Gesetze von „unseren“ Politikern nach ihren Wünschen schreiben und selbst das ist ihnen nicht genug. Der fällige Ministeuersatz wird von ihnen auch noch über Steuersümpfe Richtung null gedrückt.
Solche Konzerne und solche Oligarchen brauchen wir nicht. Und ihre politischen Handlanger gehören mit dem nassen Fetzen aus unseren Parlamenten getrieben.

Am 29. September haben wir die Chance dazu, ihnen zumindest ein paar Sitze abzunehmen. Also trauen wir uns was. Es gibt viel zu gewinnen.

Kommentare 2

  1. „Wir leben in einem System, bei dem das Gemeinwohl NICHT an vorderster Stelle steht. In der Profitwahn und permanentes Verlangen nach immer mehr und immer schneller alles bestimmen. Wir leben in einer Welt, in der Mensch, Tier und Umwelt hinten anstehen.“

    Das ist eine etwas adaptierte Aussage von Herrn Mulla, die er im Rahmen eines Interviews bei „Pflege Professionell“ getätigt hat.

    Und der sich ausdünnende Mittelstand ist da nicht ganz unschuldig. Der Mittelstand ist bestrebt, sich zu den Reichen dazuzählen zu können. Die Reichen sind die Karotte und der Mittelstand das Pferd, das immer mehr arbeitet und sich abrackert und dieser Karotte nachläuft, die sich immer mehr entfernt. Also auf der einen Seite sind die Reichen, die immer mehr besitzen und auf der anderen die Armen oder Working Poor, die in prekären Dienstverhältnissen ihr Dasein fristen. So gesehen ist die gestern verkündete Errungenschaft der Fahrradkuriere, einen Lohn von etwa 1.500 € 14x pro Jahr ein kleiner Anfang, der hoffentlich für andere in ähnlichen Situationen ein Zeichen ist und positive Auswirkungen hat. Der Mittelstand wäre gut beraten, wenn er einen Schritt zurück machen würde, Geschwindigkeit ist nicht alles, fahren wir etwas langsamer, auch im Sinne des Wortes, es ist nicht notwendig, ein grösseres Haus als der Nachbar zu haben, wegen einer Autoneuanschaffung sich in grosse Unkosten zu stürzen und somit ausgeliefert zu sein. Viele Krankheiten liessen sich verhindern, wenn wir uns nicht so Auspressen lassen würden.

    Meine Forderung: Verbot von Entlohnung über reine Umsatzbeteiligung. Jeder arbeitende Mensch hat das Recht auf ein Fixum, mit dem man seinen Lebensunterhalt moderat bestreiten kann.

    Daher am 29. September Familie einpacken, ins Wahllokal gehen, Sift auspacken und

    ⨂ Wandel wählen!

    Ich steh´ dazu,
    Marcus Wahl-Lupu!

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