Hochgefährliche Flucht.

Gestern war Weltgeflüchtetentag und wir schreiben heute etwas dazu, weil es nicht nur an diesen Welttagen um ein Thema gehen soll.

Es gibt Lösungen, darunter auch sehr kurzfristig wichtige und wirksame:

1. Wir müssen den tödlichen “Grenzschutz” beenden und wenn jemand in Not ist, müssen wir Hilfe anbieten.

2. Wir brauchen sichere und legale Fluchtwege wie Botschaftsasyl, damit Menschen nicht teuer und gefährlich um den halben Globus reisen müssen. Und auch damit viele Menschen, die im aktuellen System keine Chance auf Asyl haben, sich diesen Weg, die Zeit und das Geld sparen können.

3. Wir müssen massiv gegen Schlepper vorgehen, denen es nur ums Geld geht und denen jeder Weg recht ist.

Und wir brauchen auch eine langfristige Lösung, die im Sinne von uns Menschen ist und auf unsere Wünschen und Bedürfnisse eingeht. Und die sind sehr klar: Fast alle von uns wollen in unserer Heimt leben. Dort wo unsere Familie, unsere Freund:innen, das gewohnte Klima und Essen, die eigene Sprache und so vieles mehr sind. Die Heimat eben.

Und deswegen müssen wir viertens an die Wurzel der Probleme gehen, damit Menschen nicht unfreiwillig ihre Heimat verlassen müssen. Also die Fluchtursachen angehen, die in vielen Länder oft hausgemacht sind. Wie Korruption, Misswirtschaft oder Islamismus. Aber vor allem sind das oft westliche Konzerne, Militärs und Geheimdienste, genauso wie jene aus China, Russland oder Saudi-Arabien, die das Leben in vielen Ländern dieser Welt einfach unmöglich machen. Die jede Perspektive auf ein besseres Leben rauben und die jede Demokratie und jeden Fortschritt wegen Macht- und Geldgier verhindern. Und obendrein kommt jetzt die Klimakrise auch noch.

Würden wir das Thema Flucht und Migration so grundlegend angehen, würden die Asylzahlen einfach implodieren und eine heute scheinbar unlösbare Herausforderung würde in dieser Form gar nicht mehr existieren.

Und genau so geht wirklich Wandel. Grundsätzlich, mutig und ehrlich.

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