OECD stärkt Wandel den Rücken

fayad Arbeit, Steuern 1 Kommentar

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei der Österreich auch Mitglied ist, bestätigt wieder einmal, was wir und viele andere schon lange sagen: Senken wir die Steuern auf Arbeit und reduzieren wir die Ungleichheit, wenn wir endlich wieder eine fortschrittliche Gesellschaft werden wollen.

Und auch bei der Finanzierung bestätigt die OECD unseren Ansatz: Besteuern wir die großen Vermögen, denn die sind sowieso oft gar nicht produktiv eingesetzt.

Wir wollen Fortschritt und Veränderung und hier steht, wie es geht. Trauen wir uns was. Es gibt viel zu gewinnen.

Kommentare 1

  1. 281.836.000.000 Euro – Staatsschulden,

    das war heute Nachmittag das Thema im Radio auf OE1 um 13.00 Uhr mit Franz Schellhorn, Direktor Agenda Austria und Stephan Schulmeister, Ökonom, Wirtschaftsforscher, Universitätslektor.

    Im Prinzip ging es um schwarze Null kontra Schulden machen. Hier prallen zwei Welten aufeinander. Auch Franz Schellhorn ist mit einigen seiner Ansichten zu verstehen und, obwohl ich Herrn Schulmeister sehr schätze, so kann man sicher den einen oder anderen Standpunkt hinterfragen. Der grosse Unterschied ist aber folgender, während Schellhorn Angst davor hat, die Finanzwirtschaft bei Überschuldung nicht ausreichend bedienen zu können, vertritt die Gruppe um Schulmeister die Ansicht, dass zu erst der Wohlstand der Allgemeinheit, und dazu gehört Bildung, Gesundheit, Pensionen usw., gesichert sein muss.

    Gerade jetzt, wo die EZB eine Nullzinspolitik vertritt, wäre es an der Zeit, der Finanzwirtschaft das geliehene teure Geld zurückzugeben und frisches günstiges Geld von der EZB, das ist zur Zeit möglich, aufzunehmen. Untermauert wird dieser Gedanke zusätzlich von Berichten, die einen bald bevorstehenden Schuldenschnitt bei allen EZB-Staaten diskutieren.

    Wenn wir jetzt nach dem OECD-Model die Steuern auf Arbeit senken und die Steuern auf Vermögen einführen würden, dann würden wir uns als Staat jede Zinszahlung (=Zinseszinszahlung) ersparen, diese würden indirekt die Vermögenden, die ja bis zum heutigen Zeitpunkt recht gut ausgestiegen sind, übernehmen. Und genau das ist der Grund, warum dieser kleine Teil der Bevölkerung und die von ihnen geförderten Politiker, siehe Protagonisten im aufpoppenden Casino-Novomatic-Skandal mit dem Hauptdarsteller Kurz, nichts von Gerechtverteilung wissen wollen!

    OECD: „Österreich braucht eine Reformagenda (= W A N D E L), um den hohen Lebensstandard zu halten!“

    Marcus Wahl-Lupu

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