Schlusslicht Österreich

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Nirgends in der Europäischen Union ist das Glasfasernetz so schlecht ausgebaut wie in Österreich. Lediglich 1,9 % der Haushalte haben einen direkten Anschluss. Zum Vergleich: In unserem Nachbarland Slowakei liegt dieser Wert bei 26,5 %. Und das nicht erst seit gestern, wir hinken der internationalen Entwicklung seit Jahren hinterher.

Während unsere Bundesregierung für den Start des 5G-Ausbaus in Städten die Werbetrommel rührt, haben breite Teile der (Land-)Bevölkerung derart schlechte Verbindungen, dass einfache Youtube-Videos die Leitungen an ihre Grenzen bringen.

Nicht in den Glasfaserausbau zu investieren ist eine politisch kurzsichtige Entscheidung, die sich bitter rächen wird. Gesellschaften und Volkswirtschaften der Zukunft werden zunehmend digitalisiert. Ein freier, gleicher und vor allem schneller Internetzugang ist das Fundament um in diesen globalen Entwicklungen schritthalten oder gar vorausgehen zu können.

Diese dringend notwendigen Investitionen müssen heute getätigt werden und dürfen nicht Kriseneinsparungen zum Opfer fallen. Denn wie gesagt: Die Investitionen in Infrastruktur von heute sind das Fundament für ein modernes und lebenswertes Österreich von morgen.

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