Das Arbeitslosengeld ist nicht zu hoch

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Momentan hören wir es wieder überall: Wegen dem viel zu hohen Arbeitslosengeld (Österreich hat eine der niedrigsten Nettoersatzraten in der EU) und der Mindestsicherung (die weit unter dem Armutsniveau liegt), wollen Menschen offene Stellen nicht annehmen. Zum einen gibt es nicht annähernd genug offene Stellen für die hunderttausenden Arbeitslosen in Österreich. Zum anderen wollen viele zurecht unterbezahlte Jobs mit Gesundheitsrisiko …

Alle gegen die Schwächsten

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Wirtschaftsministerin, Arbeitsminister und AMS-Chef. Alle rücken gerade gegen die Erwerbslosen aus und wollen sie noch mehr schikanieren, damit sie jeden noch so schlechten und schlechtbezahlten Job annehmen müssen. Wir haben nicht einmal annähernd so viele Stellen wie wir Arbeitslose haben, aber trotzdem investieren die Neoliberalen dort ihre Zeit. Denn nur solange es Erbwerbslose gibt, solange können die Angestellten gegeneinander ausgespielt …

Erwerbslosigkeit und Überarbeitung sind gewollt.

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Es soll ständig genug Erwerbslose geben, damit die Berufstätigen beständig Druck verspüren. Ihr tut nicht alles, was wir verlangen? Ihr akzeptiert nicht niedrige Löhne oder mickrige Lohnerhöhungen? Dann gibt es genügend andere, die euren Job sofort übernehmen. Die Reservearmee soll immer bereitstehen. Und deswegen wurde auch seit über 40 Jahren die Arbeitszeit nicht mehr angepasst. Denn dann müssten höhere Löhne …