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All posts in Wahlen

Beitrag von Gregor Waltersdorfer. 5 Jahre nach der Lehman-Brothers Pleite sind sich die KommentatorInnen in den Medien einig, dass die größte ökonomische Krise der letzten 70 Jahre noch nicht überwunden ist. Es heißt im Rückblick klären sich die Verhältnisse. So wurde zu den Ursachen und den Schuldigen viel diskutiert. In der Analyse der Krise herrscht mehr oder weniger Konsens, dass ein Mix aus Deregulierung, Gier und marktwirtschaftlichem Versagen den Crash heraufbeschwor. Weniger Gehör findet dabei Mehr

Gastbeitrag von CarFreiTag. Am 29. September 2013 findet die Nationalratswahl statt. Damit neue Parteien überhaupt auf dem Wahlzettel erscheinen, müssen sie Unterstützungserklärungen sammeln oder sie erhalten die Unterschrift von zumindest drei Mitgliedern des Nationalrates (hier die genauen Details). Ursprünglich wollte ich die Piratenpartei unterstützen. Diese haben die notwendigen Unterstützungserklärungen für die Steiermark und für Wien bereits erhalten (Yay!). Die NEOS haben übrigens schon für ganz Österreich die notwendigen Stimmen zusammen. Also habe ich mich entschlossen, den Wandel zu unterstützen. Man kann übrigens Mehr

Beitrag von Fayad Mulla. Seit 9. Juli dürfen neue Parteien Unterstützungserklärungen für ihren Antritt zur Nationalratswahl 2013 sammeln. Um die notwendigen 2.600 Unterschriften zu sammeln, hat der Gesetzgeber genau 19 Werktage in der Haupturlaubszeit zur Verfügung gestellt. 19 Werktage deswegen, weil alle UnterstützerInnen mit selbst ausgedruckter Unterstützungserklärung und Ausweis auf ihre Hauptwohnsitzgemeinde gehen und dort unter Aufsicht unterschreiben müssen.  Die damit beglaubigte Unterstützungserklärung muss dann wiederum an die Parteien zurück geschickt werden, damit diese sie Mehr

Gastkommentar von Erich Schlagitweit Als sich im Jahr 2000 eine schwarz-blaue Regierung bildete, um die Republik Österreich endgültig zum Selbstbedienungsladen politischer und wirtschaftlicher Eliten zu formen, stand ich vor 100erten Demonstranten am Stadtplatz meiner Heimatstadt und habe meine Stimmungslage dazu geäußert. Im Jahr 2006 habe ich daher auch konsequenterweise mich für den „change“ und somit für die Wahl von Alfred Gusenbauer eingesetzt und einen diesbezüglichen Aufruf des ehemaligen Finanzminister Lacina unterzeichnet. Von der Regierungsbildung bis Mehr

Beitrag von Michael Gunczy. …und das bei einer progressiven prekären Kleinpartei. Als ich mich 1988 selbstständig machte, reichte dazu etwas Sachkenntnis und ein Betrag von umgerechnet fünfzehntausend Euro aus. Nach fünfundzwanzig Jahren Selbstständigkeit habe ich eine recht gut abgesicherte Existenzgrundlage mit dem Handel und Service von Uhren geschaffen. Auch mein Privatleben ist bis jetzt recht glücklich verlaufen. Sowohl meine Partnerin, als auch unsere gemeinsame Tochter sind starke und kluge Frauen. Unser kleines Reihenhaus in Kagran Mehr

Läuft heute etwas schief in der Politik schreit eine Gruppe besonders laut: „Die Direkt-Demokraten“. Das sind jene Menschen und einschlägige Parteien, die aus Unzufriedenheit mit den derzeitigen PolitikerInnen für mehr direkte Demokratie, sprich Volksabstimmungen, eintreten. Denn die der Art getroffenen Entscheidungen sind dann durch die sogenannte Schwarmintelligenz immer die Richtigen. So lautet zumindest die Theorie wenn man den Piraten Glauben schenkt. Diese „Direkt-Demokraten“ betreiben hier aber bewusst oder unbewusst ein gefährliches Spiel mit der Demokratie. Mehr

Zuerst Immobilienkrise. Dann Bankenkrise, Staatsschuldenkrise. Es folgten Eurokrise, Wirtschaftskrise, Arbeitsmarktkrise usw. Wie auch immer die Krise gerade genannt wird, interessiert eigentlich niemanden mehr. Denn Krise ist zum Dauerzustand geworden und in uns Allen besteht nach wie vor die Hoffnung, dass sie genauso schnell wieder verschwindet wie sie gekommen ist. Das wird sie diesmal aber nicht, denn diese Krise bedeutet nichts anders als dass die inneren Widersprüche und Unzulänglichkeiten unseres Systems nicht mehr verdeckt werden können. Mehr

Als unsere Politiker jeden Idealismus und Mut verloren und sich der Macht von Konzernen und „Investoren“ unterwarfen, um deren Interessen über das Gemeinwohl der Bevölkerung zu stellen. Als die uns aufgedrängte Sparwut unser mühsam aufgebautes Sozial- und Gesundheitssystem beschnitt und schließlich mehr Menschen von Armut betroffen waren als je zuvor. Als die Lohnquote am tiefsten Stand seit 30 Jahren angekommen war und die Gewinne aus Arbeit immer mehr dem „Besitzenden“ zufloßen. Als unser Pensionsystem beschnitten Mehr