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All posts in Wirtschaft

Wir sind nicht neidig

Kategorien: Arbeit, Demokratie, Krise und Verteilungsfragen, Wirtschaft
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Kommentar von Fayad Mulla Ohne gemeinsame politische Aktionen werde die Kluft zwischen Arm und Reich in den nächsten Jahren wahrscheinlich noch weiter aufgehen. Daher sei es umso wichtiger, dass die Spitzenverdiener ihren fairen Anteil an Steuern zahlten. Um dies zu erreichen sollten die Staaten verschiedene Formen der Vermögensbesteuerung prüfen, etwa Erbschaftssteuern. Außerdem sollte eine Harmonisierung der Besteuerung von Kapital und Arbeit geprüft werden. Das ist kein Auszug aus dem Programm einer linkslinken Partei. Das sind Mehr

TTIP hat viele Facetten

Kategorien: Demokratie, Wirtschaft
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Gründe, die gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU sprechen gibt es viele, Mittel und Wege dieses zu blockieren leider wenige. Die jedoch wirkungsvollste Weise Widerstand zu leisten, ist es zu informieren. TTIP ist aus vielerlei Perspektiven schädlich für uns, hier einige Gründe warum es nötig ist, die Öffentlichkeit zu informieren.   Die soziale Perspektive – Vielerorts kursieren Gerüchte über den mit TTIP einhergehenden Verlust von in Europa geltenden sozialen Standards. Mehr

Die Zeit der Bankenrettungen ist vorbei

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Kommentar von Dani Platsch und Fayad Mulla Im Herbst 2008 standen die internationalen Finanzmärkte scheinbar überraschend, wenn auch nicht zufällig, vor dem Zusammenbruch. Geduldet von der Politik hatten sie mittlerweile so hoch gepokert, dass in ihrem Casino auch unsere Arbeitsplätze, Pensionen, ja unser gesellschaftlicher Wohlstand auf dem Spiel stand. In Ohnmacht vor soviel neuentdeckter Systemrelevanz entschieden die europäischen Regierungschefs, erst einmal die aus der Misere zu ziehen, die uns auch in sie hinein geführt hatten. Mehr

Ein Kommentar von Martin Lang von www.informiert-euch.org Langsam aber doch mehren sich die Stimmen gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU (TTIP). Man hört von Genmais, Hormonfleisch, Chlorhühnchen und anderen, zumindest für europäische Geschmäcker, eher ungustiös anmutenden Lebensmittel die angeblich bald unsere Supermärkte überschwemmen werden. Des Weiteren sollen Internationale Schiedsgerichte Klagen von Konzernen gegen Staaten ermöglichen, wenn letztere Gesetze erlassen, die für die Unternehmen potentiell gewinnschmälernde Folgen haben könnten. Vor allem so Mehr

Gastbeitrag von Werner Ginzinger. Die Liberalisierung des Welthandels hat zu einer erheblichen Auslagerung der Industrieproduktion in sogenannte Billiglohnländern geführt, wo zum Teil unter sklavenähnlichen Bedingungen und ohne Rücksicht auf die Umwelt, Produkte für den europäischen und nordamerikanischen Markt hergestellt werden, die zudem oft bewusst so gestaltet sind, dass sie möglichst bald zu unreparierbarem Müll werden. Außerdem ermöglichen die derzeitigen Rahmenbedingungen einer kleinen Gruppe von Globalisierungsgewinnern, durch Drohung mit einer Produktionsverlagerung mühsam errungene Sozialstandards schrittweise zu Mehr

Ein Kommentar von Manuel Preusser von www.informiert-euch.org Der zivilgesellschaftliche Widerstand gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) trägt erste Früchte. EU-Handelskommissar Karel de Gucht sah sich dazu gezwungen,  die Verhandlungen über den besonders umstrittenen Punkt der Konzernklagen vorübergehend  auszusetzen und die Öffentlichkeit zu dem Thema zu konsultieren. Die EU-Kommission wird es allerdings sehr schwer haben, der Bevölkerung die positiven Auswirkungen der angedachten  Schiedsgerichte zu erklären. Es gibt für den überwiegenden Teil Mehr

Die Zentralbanken des Euroraumes, inklusive der Österreichischen Nationalbank, haben über die letzten zwei Jahre hinweg zum ersten Mal eine systematische Erhebung der Vermögensverteilung zwischen Haushalten durchgeführt, den Household Finance and Consumption Survey (HFCS ). Die Ergebnisse zeigen, dass Vermögen in Österreich äußerst ungleich verteilt ist: Die reichsten 5% der Haushalte besitzen 45% des Bruttovermögens, die reichsten 20% besitzen 74%. In diesem Zusammenhang wurden in letzter Zeit Forderungen nach einer Erhöhung von Vermögens- und Wiedereinführung von Mehr

Sieben Jahre lang haben die europäischen Notenbanken penibel recherchiert, wie privates Vermögen in den 17 Euroländern verteilt ist. Das ambitionierte Ziel des Projekts war, eine sachliche Grundlage für die politische Verteilungsdebatte zu schaffen. Seit Oktober liegen die Ergebnisse des Household Finance and Consumption Survey des Eurosystems nun bei den Notenbanken. Der Öffentlichkeit will man die Fakten aber nun doch nicht zumuten. Laut Nationalbank ist die Ungleichverteilung von Vermögen zwar ausgeprägt, mit konkreten Zahlen aber hielt Mehr