Lesbos braucht uns

fayad Flucht & Asyl Kommentieren

Unser Vorsitzender Fayad Mulla ist seit einiger Zeit auf Lesbos und hat gestern sehr bildlich über die katastrophale Lage der Menschen auf der Flucht im größten Lager „Kara Tepe“ berichtet:

Knapp 10.000 Menschen leben in Notzelten auf einer Stein- und Staubwüste direkt an der Küste. Sie sind Wind und Wetter vollkommen ausgeliefert und der Winter steht erst vor der Türe. Es gibt keine Duschen, kein warmes Wasser, keinen organisierten Unterricht für die tausenden Kinder, kein Abwassersystem und neben Frühstück nur eine kalte Mahlzeit am Tag. Zurzeit sind die Menschen wegen Corona auch noch fast ganz im Lager eingesperrt und dürfen dieses nur ein mal pro Woche oder für wichtige Arzt- und Behördentermine verlassen.

Kein Mensch soll so leben müssen und schon gar nicht auf dem Boden der Europäischen Union. Kara Tepe ist die Schande der Führung der Nationalstaaten Europas und der EU.

Hier sind wir alle jetzt gefragt, den Menschen durch den bevorstehenden Winter zu helfen und gleichzeitig weiter zu fordern, dass es solche Zustände in Europa und auch sonst nirgendwo auf der Welt geben darf.
Deshalb starten wir jetzt unsere Sammelaktion für die Menschen in Not. Stehen wir zusammen und helfen wir gemeinsam diesen Menschen über den Winter. Gemeinsam können wir hier wirklich einen Unterschied machen.

Wir sammeln Kleidung, Hygieneartikel, Grundnahrungsmittel und vieles mehr. Eine genaue Liste und Details zur Abgabe findet ihr auf unserer Sammelseite: https://lesbos.derwandel.at

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