Wie soll denn das gehen?

fayad Nationalratswahl 2019, Neue Oligarchie 1 Kommentar

Ist das nicht völlig utopisch? Ist seid ja nur Träumer. Das ist ja nicht durchdacht. Dann geht doch die Wirtschaft zu Grunde.

Ja, das haben sich Generationen vor uns auch anhören müssen, als sie zum Beispiel die gesetzliche 80 Stundenwoche gefordert haben. Nachdem sie diese durchgesetzt haben, ging das Spiel wieder von vorne los bei der 66 Stundenwoche, bei der 48 Stundenwoche, bei der 45 Stundenwoche, usw.
Und auch in allen anderen Bereichen sagen uns die, die an der Macht sind und ihre Geldgeber natürlich immer, dass eine Änderung am Status quo nicht möglich ist.

Das braucht niemand wundern. Der Pharao, der König oder der Cesar hätte doch auch das gleiche gesagt, wenn sie jemand nach einer Alternative zu ihrer Herrschaft gefragt hätte.

Also übernehmen wir nicht die Argumente der Mächtigen, mit denen sie nur ihre eigene Macht und ihren Reichtum erhalten wollen.

All das ist von Menschen gemacht und kann von Menschen auch geändert werden. Nichts ist hier ein Naturgesetz. Es ist politisch gewollt und wird auch solange so bleiben, so lange wir es politisch so wollen.

Ergreifen wir unsere Chance am 29. September und wählen Wandel und setzen ein Zeichen für eine fortschrittliche Politik für das Gemeinwohl. Trauen wir uns. Es gibt viel zu gewinnen.

Kommentare 1

  1. Alle, die Geld horten, unterstützen die ÖVP und diese wiederum die Wirtschaft, die sich freut, dass sie billige Arbeitskräfte, welche 12 Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche arbeiten, bekommt. Die FPÖ, die dagegen aufstehen hätte können, hat im Gegenzug die Aufhebung des Rauchverbots durchgesetzt. Die Bevölkerung wird künstlich“hungrig“ gehalten, indem man ihr nur einen kleinen Teil des erwirtschafteten Kapitals zukommen lässt. Dadurch, dass im Kapitalismus der Geldfluss immer von unten nach oben stattfindet, werden die Reichen immer reicher und saugen langsam die anderen Schichten aus. Beschleunigt wird der Geldfluss mit dem Kauf auf Pump, der grosse Bevölkerungsschichten in die Abhängigkeit von Wenigen treibt. Dass sich manche, meiner Beobachtung nach vorallem Wochenpendler, über die 60 Stundenwoche freuen, liegt daran, dass sie sich erwarten, jede zweite Woche bereits am Mittwoch wieder nach Hause entlassen zu werden und so mehr Zeit bei ihren Familien verbringen können.

    Und jetzt zur Frage von oben, wie denn einSystem funktionieren kann, bei dem nicht die Produktionssteigerung und Erhöhung der Arbeitsleistung im Vordergrund steht. Ganz einfach! Der vorher erwähnte Wochenpendler arbeitet in einem ersten Schritt 30 Stunden pro Woche und teilt sich seinen Arbeitsplatz mit einem Zweiten. Finanziert wird der Arbeitsplatz mit dem Kapital, dass im Übefluss vorhanden ist, zur Zeit aber Richtung Banken und Börsen fliesst, oder einige Wenige horten. —Also Freunde, kleiner Nebensatz, im Prinzip ist die Rechnung recht einfach: Wieviele Arbeitsplätze gibt es, wieviele Personen muss ich mit Arbeitsplätzen versorgen. Diese Rechnung macht man mit mehreren Sparten, Berufsgruppen etc. und kommt so zu einem guten Ergebnis. Ich bin zuversichtlich, einem ersten Schritt könnte man mit einer 30 Stundenwoche für alle Menschen Arbeit schaffen.—-

    Am 29 . September haben wir die Möglichkeit, uns für das Gemeinwohl zu entscheiden, und den Oligarchen und ihren politischen Vertretern im Parlement eine Absage zu erteilen.

    Ich lassen mich nicht mehr blenden und wählen den Wandel,
    Marcus Wahl-Lupu!

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