Wem geht es jetzt besser?

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Das muss die Frage bei jedem Gesetz, jeder Vorschrift und jeder Maßnahme sein. Denn wenn es der Mehrheit keinen Nutzen bringt bzw einer Minderheit, sofern dies der Mehrheit keinen Schaden zufügt, gibt es keine Rechtfertigung dafür. Bei der Kürzung der Mindestsicherung ist der Nutznießer nicht direkt zu erkennen. Es sind natürlich nicht die Bezieher sozialer Leistungen, denn die haben nun …

Das ist doch nicht normal.

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In eineinhalb Stunden leistet Herr Iger sicher nicht das, was ein Disney-Mitarbeiter in einem Jahr erarbeitet. Auch nicht in 3 Stunden, 3 Tagen oder 3 Wochen. Tagtäglich wird uns die Leistungsgesellschaft vorgepredigt, aber was hat das mit Leistung zu tun? Warum soll der CEO der Leistungsträger sein und der Mitarbeiter nichts? Und nein, der Risikoträger ist der CEO auch nicht, …

Die Niedertracht regiert

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Immer auf die Ärmsten hintreten und sie noch ärmer machen, weil ja der Arbeitende nicht der Dumme sein darf. Wer hat schon mal mehr verdient, weil einem Armen was weggenommen wurde? Außer Banken, Konzernen und Superreichen profitiert niemand davon, denn ihre Steuern werden permanent gesenket, obwohl alle internationalen Organisationen, die EU-Kommission und die Wissenschaft genau das Gegenteil davon empfehlen. Tragen …

Wollt ihr auch so einen Gehaltsabschluss?

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Dann geht zu euren Betriebsräten und Gewerkschaftsvertretern und zeigt ihnen dieses Beispiel. Fragt, warum sowas in Deutschland geht und bei uns nicht. Sagt ihnen, dass ihr bei der nächsten Gehaltsverhandlung so ein Ergebnis sehen wollt, weil sonst die Stimme weg ist. Und macht gleich klar, dass ihr sicher nicht die Blauen aus Protest wählt. Denn aus Protest die FPÖ wählen …

Wie viel mehr ist fair?

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Die Frage, was Arbeit wert ist wurde privatisiert und der unsichtbaren Hand des Marktes überlassen. Das hat dazu geführt, dass manche Spekulanten in Minuten das verdienen, was andere für harte Arbeit in einem Jahr nicht bekommen. Es ist eine der zentralen Faktoren, die unser Leben bestimmen, aber über die Kollektivvertragsverhandlungen und im besten Fall ein paar Prozentpunkte Erhöhung minus Inflation …

Wir arbeiten für die Banken

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Sie saugen Milliarden aus der Wirtschaft, aus den Firmengewinnen, aus unseren Löhnen und selbst das ist ihnen nicht genug. Bis sie es wieder übertreiben und die Firmen und die Angestellten, die Steuerzahler, wieder Milliarden für die Banken zahlen dürfen, die danach einfach weitermachen, als wäre nichts geschehen. Der Finanzsektor ist zu einer Belastung für die Wirtschaft, den Staat, ja die …

WandelTV, Folge 2: Hartz4 für Österreich

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Nach dem 12 Stundentag kommt nun der nächste Angriff der Regierung: Die Abschaffung der Notstandshilfe und damit de facto die Einführung von Hartz 4 in Österreich. Wir könnten jetzt sagen: Warum machen die das, obwohl wir in Deutschland gesehen haben, wohin das führt. Zu fatalen Auswirkungen für die Arbeitslosen und Armen hat. Zur Schaffung eines gewaltigen Niedriglohnsektors und damit zur …

Was hat das noch mit Arbeit zu tun?

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5,3 Millionen Euro für den Bawag-Chef, 3,5 Millionen Euro für ein OMV-Vorstandsmitglied oder 1,5 Millionen Euro für den Voest-Chef. 12 Prozent mehr, als sie noch ein Jahr zuvor erhalten haben. Was ist deren Leistung, die so unglaublich viel mehr wert ist, als die des Hacklers am Hochofen? Der Mitarbeiterin an der Bankkassa? Dem Chemiker in der Raffinerie? Sie existiert nicht. …

Mehr Rolex für die Arbeiterklasse

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„In den 1980er-Jahren konnte sich ein Durchschnittsverdiener eine Rolex noch mit dem Eineinhalbfachen seines Monatsgehalts leisten. Heute kommt eine Rolex auf mindestens das Dreifache eines Monatsgehalts.“ sagt der linke Uhrenmacher und Schatzmeister des Wandels, Michael Gunczy, im aktuellen Falter.

Ob das in Österreich anders aussieht?

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Jeden Tag in Arbeit, obwohl man weiß, dass der eigene Job nichts Gutes für die Gesellschaft oder die Umwelt tut; und ihnen oft sogar schadet. Wir alle kennen solche Jobs: Im Rechtsbereich, bei Steuerberatungen, auf manchen Magistraten, in Unternehmensberatungen, in der Produktion von sinnloses Wegwerfprodukten und und und. Gleichzeitig gibt es unglaublich viele Jobs, die nicht oder viel zu wenig …