Wir müssen über das Erben reden

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Die Sache ist nämlich die: Nur 50 Prozent erben überhaupt etwas – die andere Hälfte bekommt gar nichts oder erbt sogar Schulden. Mehr noch: 40 Prozent des vererbten Vermögens entfallen auf etwa acht Prozent der Erb:innen – wiederum bekommt also eine kleine Gruppe unter den Erb:innen einen Großteil. Hinzu kommt außerdem, dass diejenigen, die erben, meist ohnehin schon aus einkommensstarken …

Überreiche sind die größte Gefahr für das Klima

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Auch beim Klima sind sie die ersten Schuldigen. Die Daten sind eindeutig. Doch was sagen sie, ihre Medien und ihre Politiker:innen? Alle anderen sind schuld. Die, die mit dem Auto fahren, die einmal im Jahr auf Urlaub fliegen, die es wagen, nicht Bio zu essen. Eine plumpe Ablenkungstaktik, damit wir nicht über sie, ihre Konzerne und das systemische Problem des …

Die Gewinne denen die sie erarbeiten

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Die Gewinne der Unternehmen sind die Gewinne, die ihre Mitarbeiter:innen erarbeiten. So und nur so entstehen reale Unternehmensgewinne. Dass dann aber nur ein König an der Spitze alle Erträge einstreift, kann im 21. Jahrhundert echt nicht sein. Wir wollen ein fortschrittliches und gemeinwohlorientiertes Morgen, in dem alle nach ihren Wünschen und Möglichkeiten an der Gesellschaft teilnehmen können. Und das geht …

Wir wissen, wie jedes globale Problem zu lösen ist

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Beim Klimawandel, mit erneuerbarer Energieerzeugung, Ende der Konsummüllproduktion, regionalem Wirtschaften, Verbot von geplanter Obsoleszenz, Biolandwirtschaft, Ende des fossilen Zeitalters, usw. Bei der Steuerhinterziehung durch unbedingte Haftstrafen für Steuerdiebstahl im großen Stil, mit Finanzboykotten gegen Steueroasen, Entzug von Gewerbeberechtigungen für Steuerdiebeberater, usw. In der hohen Politik, durch BürgerInnenräte als zweite Kammern, durch Einkommenstransparenz, Livestreams von Ausschüssen, öffentlichen Hearings wie in den …

Alles wird in Geld gemessen, selbst Dinge, die man nicht in Geld messen kann

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Das ist eins der Grundübel unserer Welt, unseres Systems. Geld gibt es in Wahrheit ohne Ende, denn wir können seine Menge bestimmen. Im Gegensatz zu allen anderen Ressourcen. Seine künstliche Verknappung dient nur den Überreichen und ihren PolitikerInnen als Ausrede. Und das sieht man immer dann am besten, wenn ohne Diskussion unendlich viele Milliarden für die Spekulanten verfügbar sind. Aber …

Dieses System ist krank

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In den USA ist der Turbokapitalismus immer noch ein paar Schritte weiter. Aber wenn man sich Novomatic, Heidi Horten oder Stefan Pierer und KTM anschaut, ist auch bei uns klar, wohin die Reise geht. Das alles in Kombination mit den Kürzungen im Sozial- und Gesundheitsbereich, die jetzt in Vorarlberg beginnen, lässt nichts Gutes erahnen. Eben genau das, wovor wir schon …

Wir leben in keiner Leistungsgesellschaft

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und am Fall Horten lässt sich das bestens beweisen. Ihr Mann, Helmut Horten, baute sein Imperium auf den Trümmern jüdischer Existenzen auf. Er war ein Profiteur des NS-Regimes. Mehr dazu hier: https://www.derstandard.at/story/2000117778894/hortens-nazi-makel Heidi Horten war nach der Heirat auf einmal nicht mehr Sekretärin, sondern Multimillionärin. Nach dem Tod ihres Mannes dann knapp eine Milliarde Euro schwer. Trotz eines Lebens voll …

Und wer hat das erarbeitet?

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Denn Geld kann nicht arbeiten. Man kann es anderen geben, die dann den Mehrwert erschaffen. Wenn man für diese „Leistung“ 8 Prozent und oft mehr an Renditen einstreift, bleibt für den Rest nicht mehr viel. Wir sagen, dass jetzt genug mit der Politik für die Reichen und Konzerne ist. Gerade jetzt in der Coronakrise können wir uns das sowieso auch …