Für Krieg ist immer genug Geld da

fayad Frieden 1 Kommentar

Wenn es ums Morden für irgendwelche Macht- oder Wirtschaftsinteressen geht, fragt niemand, wie das gehen soll. Wo das Geld dafür herkommt. Ob das langfristig finanzierbar ist. Und wer genau dafür zahlt und davon profitiert.

Aber will man was für die Menschen, Umwelt oder Tierschutz tun, kommt sofort die Geldkeule.

Neben der Geldfrage gibt es natürlich auch noch das Thema der Legitimität der Gewaltanwendung. Auch hier haben die meisten Menschen das Vertrauen in ihre obersten demokratischen VertreterInnen verloren.
Denn die reale Terrorbekämpfung gerät dabei oft ins Hintertreffen und mit Lügengeschichten werden Angriffskriege, wie jener auf den Irak, öffentlich verkauft. Oder es wird de facto gar nicht darüber geredet, wie beim Krieg im Jemen, den die USA mit ihrem Verbündeten Saudi Arabien tatkräftig weiter eskalieren und unfassbares Leid und Hungertote in Kauf nehmen.

Diese Kriege und Militäraktionen töten meist Unschuldige, zwingen Millionen zur Flucht, bringen Hunger, Leid und unfassbare Zerstörung und finanziert werden sie durch die unsichtbare Hand des Kapitalismus.

Was tun?

Zum einen nicht mehr bei diesem Spiel mitmachen und öffentlich für eine aktive Friedenspolitik eintreten. Und natürlich endlich aufhören, die Welt mit Waffen zu überschwemmen. Österreich könnte hier ganz einfach mit gutem Beispiel vorangehen und Waffenexporte komplett verbieten.

Kommentare 1

  1. Ja, für Krieg ist immer genug Geld da. Eigentlich geht es um die Rüstungsindustrie. Gut finanziert werden Waffenarsenale aufgebaut, weltweit verteilt. Shareholder und Lobbyiste spekulieren auf Krieg. Immer ein Wettlauf, sowohl mit der Zeit, als auch mit dem Gegner. Es ist immer das gleiche Szenario! Die Positionen werden besetzt, die Einsätze getätigt und es geht los. Entscheidend ist nicht, wo der Krieg stattfindet. Er dient nur zur Vernichtung der Waffenarsenale. Das dabei auch Menschenleben, Kunstschätze oder Natur draufgehen, ist ein unangenehmer Nebeneffekt, aber um das geht es nicht. Es geht um die frischanlaufende Produktion von Waffen und dem Einstreifen von Gewinnen.
    Und Apropos Menschenleben. Die Menschen die sich auf der Flucht befinden, werden von uns Spekulaten und Profiteuren mittels rechten Regierungen wieder zurückgeschickt, zurück ins Elend, in die Trümmer, ins Nichts. Wenn ein Mensch nach Afganistan abgeschobern wird und dort gleich am Flughafen ums Leben kommt, dann hört man ojeoje, das wollten wir aber nicht, das tut uns aber Leid.
    Wir leben leider in einer sehr verschrobenen Welt. Verabscheuenswert! Es gibt keine andere Spezies, die sosehr gierig am Profit hängt. Pfui!

    Wandel,

    Marcus Wahl-Lupu !

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